Anpassungsstörungen

Die Anpassungsstörungen zählen zu den reaktiven Störungen, d.h. sie treten ausschließlich als Folge von entscheidenden Lebensveränderungen oder nach belastenden Lebensereignissen auf, wenn der individuelle Anpassungsprozess, sei es auf emotionaler oder sozialer Ebene, an diese neuen Lebensbedingungen besonders schwer fällt oder misslingt.

 

Solche Veränderungen oder Ereignisse können z.B. Trauerfälle, Trennungen aus Partnerschaften, Migrationen, körperliche Erkrankungen, aber auch allgemeine Entwicklungsprozesse wie die Elternschaft oder die Berentung darstellen. Die Anpassungsstörungen äußern sich häufig in Form von leichteren depressiven Symptomen, Ängsten, Besorgnissen, Schlafstörungen, Anspannungen oder Ärger.